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Kaum jemand füttert seinen Hund sicher, findet eine US-Studie

Eine neue Studie hat herausgefunden, dass nur ein kleiner Teil der Hundebesitzer offizielle Richtlinien für den sicheren Umgang mit der Nahrung ihres Haustieres kennt – in diesem Fall die Richtlinien der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA).

Diese Richtlinien erklären, wie Tiernahrung gelagert und serviert werden sollte, wie Futternäpfe gereinigt und gepflegt werden sollten und wie Probleme mit Futter und Leckereien gemeldet werden sollten. Das Problem ist, dass zu wenige Menschen diese einfachen Tipps kennen, um zu verhindern, dass Haustiere und Besitzer krank werden.

Dies liegt nicht nur in der Verantwortung der Hundebesitzer, sondern auch der FDA, sagen die Forscher: Sie fordern, dass diese Richtlinien weiter verbreitet werden und dass ihnen strenge wissenschaftliche Untersuchungen folgen, um ihre Vorteile zu demonstrieren.

“Die Fütterung von Haustieren beinhaltet eine Interaktion zwischen Tier, Besitzer und Nahrung”, schreibt das Team der North Carolina State University.

„Diese Wechselwirkung schafft die Möglichkeit für einen gegenseitigen Austausch von mikrobiellen Verunreinigungen aus Lebensmitteln oder Wasser, Geschirr und der Umgebung der Lebensmittellagerung oder -zubereitung, was gesundheitliche Folgen für Menschen und Haustiere haben kann.“

Die Forschung umfasste Befragungen von 417 Hundebesitzern und Abstriche von 68 Hundefutterschalen. Weniger als 5 % der Befragten wussten, dass es Richtlinien zu befolgen gab; Als ihnen mitgeteilt wurde, dass es solche Richtlinien gibt, wussten nur 8 %, dass die FDA-Website der richtige Ort ist, um sie zu finden.

Positiv zu vermerken ist, dass einige der offiziellen Richtlinien vom Umfrageteam weitgehend befolgt wurden: 86 % überprüfen das Futter ihres Hundes auf sichtbare Schäden und 91 % wissen, dass sie den Hundenapf nicht als Erholungsutensil verwenden sollten. Fast alle (97 %) Hundebesitzer gaben an, dass sie ihre Hündchen nicht roh füttern.

Andere FDA-Empfehlungen werden weniger gut befolgt. Forscher fanden heraus, dass nur 12 % der Hundebesitzer täglich die Näpfe ihrer Haustiere waschen und nur 22 % ihre Hände mit Seife und heißem Wasser waschen, bevor sie mit Tierfutter umgehen. Nur 13 % reinigen das Essensbesteck nach Gebrauch mit Seife und heißem Wasser.

Wie die Forscher betonen, neigen wir dazu, unsere Sauberkeit zu überschätzen, und ein Teil dieser Voreingenommenheit könnte auch in dieser Studie vorhanden sein. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hundebesitzer basierend auf dieser Probe viel mehr tun könnten, um die Ansammlung von Bakterien und das Infektionsrisiko zu minimieren.

„Der Kontakt mit kontaminiertem Hundefutter kann Auswirkungen auf die Gesundheit von Hunden und Menschen haben“, schreiben die Forscher. „Zum Beispiel gab es mehrere Ausbrüche von Menschen und Hunden, die krank wurden, nachdem sie Hundefutter ausgesetzt waren, das mit pathogenen Bakterien kontaminiert war.

„Diese Risiken können sich in Haushalten mit Kindern und/oder immungeschwächten Personen verstärken, die mehr als ein Drittel der Haushalte der Befragten ausmachten.“

Das Team maß auch Unterschiede, die sich aus den folgenden FDA-Richtlinien ergaben, und berichtete von „signifikanten Abnahmen“ der Schüsselkontamination. Allerdings sagten nur 8 % der an der Studie Beteiligten, dass sie alle Protokolle langfristig befolgen würden.

Frühere Untersuchungen deuten darauf hin, dass Tierfutterschalen häufig auf Haushaltsoberflächen vorkommen, die mit Bakterien kontaminiert sind; die Ausbreitung von Arzneimittelresistenzen E coli Bakterien sind nur eines der Probleme, die daraus resultieren können.

Obwohl diese Forschung eine relativ kleine Stichprobengröße verwendete und in Bezug auf die Bakterienanalyse nicht zu detailliert war, ist klar, dass Hundebesitzer und Gesundheitsorganisationen mehr tun könnten, um sicherzustellen, dass Haustiere und Menschen so sicher wie möglich sind. möglich.

„Zukünftige Studien sollten die Kontamination mit bestimmten pathogenen Bakterienarten genauer untersuchen und das Risiko einer Kontamination mit anderen mikrobiologischen Wirkstoffen oder Toxinen berücksichtigen“, schreiben die Forscher.

Die Forschung wurde in veröffentlicht PLOS A.

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