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Pfizer bietet 100 Millionen Dollar für Brisbane-App, die auf Covid hört

Ein Start-up aus Brisbane verspricht, Covid über das Mikrofon Ihres Telefons zu erkennen. Und jetzt wurde gerade eine riesige Übernahme vereinbart.

ResApp, ein in Brisbane ansässiges Unternehmen, das verspricht, Covid-19 über eine App zu diagnostizieren, die auf Hustengeräusche hört, hat einer 100-Millionen-Dollar-Übernahme durch den Pharmariesen Pfizer zugestimmt.

Das an der ASX notierte Unternehmen machte letzten Monat Schlagzeilen, als es bekannt gab, dass es eine App entwickelt hat, die über eine Smartphone-App nach Covid-19 suchen kann.

Das Unternehmen behauptete, dass der Algorithmus der App „die in der Praxis gemessene Empfindlichkeit von Antigen-Schnelltests übertrifft“. ResApp sagte in der Ankündigung, dass es sich darauf vorbereitet, die behördliche Zulassung für das Produkt zu beantragen.

Der Algorithmus habe Covid-19 bei 92 % der Infizierten in einer klinischen Pilotstudie mit 741 Patienten in Indien und den Vereinigten Staaten korrekt erkannt, sagte ResApp.

Es basiert auf Forschungsergebnissen, die zeigen, dass das Geräuschprofil eines Hustens Informationen zur Identifizierung seiner Ursache enthält. Auf der Website des Unternehmens heißt es, dieser Ton sei weniger “beeinträchtigt” als das, was ein Arzt normalerweise durch ein Stethoskop hören würde, da er nicht durch die Brust des Patienten kommen muss.

Allerdings sagte Tony Keating Der Australier dass die App chemische Tests nicht vollständig ersetzen kann.

„Grundsätzlich haben wir den Test so konzipiert, dass Sie keinen RAT- oder PCR-Test durchführen müssen, wenn er ‚Nein‘ sagt und Sie kein Covid haben.

“Aber wenn er ‘Ja’ sagt, geht man den normalen Testweg durch.”

Pfizer Holdings erklärte sich bereit, jede ResApp-Aktie zu einem Preis von 0,115 $ pro Aktie zu kaufen. Der 100-Millionen-Dollar-Deal muss noch von Gericht und Aktionären genehmigt werden.

Investoren haben den Aktienkurs des Unternehmens nach der Ankündigung um 22 % nach oben getrieben.

Tony Keating, CEO von ResApp, gab den Aktionären seine Zustimmung zu dem Deal.

„Wir freuen uns über die Aussicht auf diese Übernahme durch Pfizer, ein führendes biopharmazeutisches Unternehmen, das unsere Vision und unsere Überzeugung teilt, dass Technologie dazu beitragen kann, das Gesundheitswesen zu verändern und das Leben von Patienten zu verbessern“, erklärt er.

Pfizer und ResApp gaben außerdem bekannt, dass sie eine Forschungs- und Entwicklungslizenzvereinbarung zu Covid-19 abschließen werden.

„Diese geplante Übernahme und Forschungskooperation ergänzt unsere wachsenden digitalen Fähigkeiten und stärkt unsere Bemühungen, eine neue Ära für die digitale Gesundheit einzuleiten“, sagte Lidia Fonseca, Chief Digital and Technology Officer bei Pfizer.

ResApp behauptet, dass seine App Covid bei 92 % der infizierten Personen genau erkennen kann, wodurch ihre Genauigkeit über der vieler Antigen-Schnelltests liegt.

Eine Covid-19-Diagnose per App würde nicht nur die sonst für chemische Tests aufgewendeten Kosten deutlich senken, sondern auch die telemedizinischen Möglichkeiten erweitern und den Zugang zu medizinischer Versorgung verbessern.

ResApp wurde 2014 auf der Grundlage der Forschung von University of Queensland Associate Professor Udantha Abeyratne gegründet. Die Forschung wurde teilweise von der Bill and Melinda Gates Foundation finanziert.

Der von Pfizer in Zusammenarbeit mit BioNTech entwickelte Covid-19-Impfstoff ist der am weitesten verbreitete Covid-Impfstoff in Australien.

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